Die Hand mit ihrem komplexen Bewegungsablauf, eng beieinander liegenden Strukturen wie Sehnen, Gefäße, Nerven und Knochen, benötigt besondere Aufmerksamkeit und Therapie.

Handchirurgie

Operationen an der Hand erfolgen im COC Allgäu überwiegend unter Teilnarkose des Armes und unter Blutsperre. Die Durchblutung wird durch eine Manschette am Oberarm für den Zeitraum des Eingriffs gestoppt. Das Instrumentarium ist dem feinen Aufbau der Hand angepasst. Chirurgische Maßnahmen finden in der Regel mit einer Lupenbrille unter 2,7-facher Vergrößerung statt, um die Strukturen exakt beurteilen zu können und insbesondere Gefäße und Nerven zu schonen.


Häufige Eingriffe sind der schnellende Finger, das Karpaltunnelsyndrom, Ganglien (Überbeine), Morbus Dupuytren, Unfallverletzungen und die Arthroskopie des Handgelenks. Zunehmend wird auch bei der schmerzhaften Arthrose des Daumensattelgelenks (Rhizarthrose) operiert.